"Nimm Salz wie ein Geizhals, Essig wie ein Weiser, Olivenöl wie ein Verschwender..."
Definition: Zypriotisches Schweinefleisch in Rotwein und Koriandersamen geschmort.
Definition: Rote Rebsorte aus Nemea auf dem Peloponnes. Weich, fruchtig, zugänglich. Auch Blut des Herkules genannt – nach der mythologischen Verbindung der Region.
Definition: Angel. Angeln als Versorgungsquelle. In der Mani heute noch praktiziert.
Definition: Das griechische Frühernteöl aus grünen Koroneiki-Oliven. Intensiv, pfeffrig, ungefiltert – und reich an Polyphenolen. Der Name leitet sich vom griechischen Wort für unreif ab.
Definition: Salz. Griechisches Meersalz aus Salinen in Messolonghi und anderen Küstenregionen. Grob und mineral.
Definition: Mehl. Weizenmehl als Standard. Maismehl für bestimmte regionale Spezialitäten im Epirus.
Definition: Mandel. Singular von Amygdala.
Definition: Marzipan griechischer Art. Aus gemahlenen Mandeln und Zuckerkruste. Auf Hydra und anderen Inseln zur Traditionsware.
Definition: Mandelkuchen. Ohne Mehl. Feucht und dicht. Mit Mandeln, Eiern und Zitrone.
Definition: Mandelgebäck. Aus gemahlenen Mandeln, Rosenwasser und Zucker. Auf den Kykladen und in Attika. Weich innen, leicht knusprig aussen.
Definition: Artischocken. Im Frühling in der Mani überall. Geschmort mit Kartoffeln und Dill. In Zitrone-Olivenöl-Sosse – einer der grossen Frühlingsgänge der griechischen Küche.
Definition: Artischocken nach Konstantinopler Art. Mit Kartoffeln, Karotten, Erbsen und Dill in Zitronensosse. Vegetarisches Hauptgericht. Fein und aromatisch.
Definition: Artischocken mit Saubohnen. Frühlingsgericht.
Definition: Frittierte Artischockenherzen. Mit Zitrone.
Definition: Dill. Unverzichtbar für Tzatziki, Artischocken, Fisch und Bohnengerichte. Frisch und intensiv.
Definition: Öffnung oder Starter. Manchmal als Begriff für erste Olivenölpressung verwendet.
Definition: Weicher Frischkäse aus Schaf- und Ziegenmilch. Weniger salzig als Feta. Wird mit Honig, Oliven oder frischen Tomaten serviert. Anthotiro bedeutet wörtlich Blütenkäse.
Definition: Chicorée. Als Chorta zubereitet. Bitter und kräftig. Mit Olivenöl deutlich besser als mit Butter.
Definition: Kretisches geräuchertes und eingelegtes Schweinefleisch. Mit Kräutern und Essig mariniert, dann kaltgeräuchert. Intensiv, aromatisch, haltbar.
Definition: Apotheose, Vergöttlichung. In der Essenskultur: das vollkommene Gericht. Der Thymian-Honig auf dem Schafjoghurt ist Apotheosi.
Definition: Erbsen. In Olivenöl mit Tomaten und Dill geschmort. Einfaches Ladi-Gericht. Im Frühling mit frischen Schoten anders als aus der Dose.
Definition: Erbsen mit Lamm. Frühlingsgericht.
Definition: Lamm. Das Festfleisch Griechenlands. Zu Ostern am Spiess. Im Alltag geschmort, im Ofen oder auf dem Grill.
Definition: Lammfleisch mit Romaine-Salat und Avgolemono-Sauce. Frühlingsgericht. Cremig ohne Sahne, frisch durch die Zitrone.
Definition: Lamm mit Kartoffeln im Ofen. Das Sonntagsgericht Griechenlands. Mit Zitrone, Oregano und viel Olivenöl. Einfach und vollkommen.
Definition: Lamm am Spiess. Das Osterritual. Stundenlang über Holzkohle gedreht, begossen mit Olivenöl und Zitrone. Jede Familie hat ihre eigene Technik.
Definition: Brot, das in der Kirche gesegnet wird und geteilt wird. Wörtlich: Brotbrechung.
Definition: Weisse Rebsorte von Santorini. Mineralisch, säurebetont, komplex. Wächst in korbförmig gebundenen Rebstöcken auf vulkanischem Boden.
Definition: Hummer. Gegrillt oder in Kritharaki geschmort. Luxusgericht in griechischen Tavernen. Am besten direkt beim Fischer bestellt.
Definition: Hummer mit Kritharaki im Ofen. Festessen.
Definition: Ährenfisch. Klein, silbrig. Frittiert als Meze. Ein Handvoll auf einmal.
Definition: Ei-Zitrone-Sauce oder Suppe. Eier mit Zitronensaft verquirlt und in Brühe eingerührt. Dickflüssig, cremig, ohne Sahne. Basis für Hühnersuppe und als Sauce für Lammgerichte.
Definition: Eierpastete. Weniger bekannt, regional in Thessalien.
Definition: Getrockne und gewachste Fischrogen-Delikatesse. Das griechische Kaviar-Äquivalent. Aus Meeräschenrogen, in Bienenwachs konserviert. Messolonghi ist berühmt dafür.
Definition: Stockfisch oder Kabeljau. Klassisch frittiert mit Skordalia am 25. März – dem griechischen Unabhängigkeitstag. Festessen mit historischem Hintergrund.
Definition: Phyllo-Teig mit Nüssen und Zuckersirup. Griechisch, türkisch, arabisch – alle beanspruchen ihn. Griechisches Baklava mit Pistazien oder Walnüssen.
Definition: Okra. Im Ofen mit Tomaten und Olivenöl. Schleimig wenn falsch behandelt, seidig wenn richtig. Das Geheimnis: vor dem Kochen mit Salz und Essig behandeln.
Definition: Meerbarbe. Rot, klein, intensiv. Frittiert oder gegrillt. In Griechenland ein Luxusfisch. Frisch aus dem Netz direkt in die Pfanne.
Definition: Bechamelsauce. In Moussaka und Pastitsio unverzichtbar. In Griechenland mit Muskatnuss und gelegentlich mit Ei verfeinert.
Definition: Korfiotischer weisser Fischeintopf. Mit Kartoffeln, Knoblauch und Pfeffer – ohne Tomaten. Der Gegenpol zu Bourdeto.
Definition: Griechische Hackfleischbulette. Mit Feta gefüllt oder nicht. Auf dem Grill oder in der Pfanne. Der griechische Hamburger ohne Brot.
Definition: Creme-Pastete in Phyllo-Teig. Süss mit Griesskreme oder pikant mit Käse. Morgens frisch in Spezialläden. Thessaloniki streitet mit Chania um die beste Version.
Definition: Griesspastete. Identisch oder verwandt mit Bougatsa.
Definition: Korfiotische scharfe Fischsuppe mit Paprika und Chili. Intensiv rot, feurig scharf. Nichts für empfindliche Gaumen.
Definition: Korfiotische scharfe Fischsuppe. Einzigartiges venezianisch-griechisches Rezept.
Definition: Griechisches Ratatouille. Kartoffeln, Zucchini, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln – alles im Ofen mit sehr viel Olivenöl gebacken. Ein Pflichtgericht des griechischen Sommers.
Definition: Kretisches Gemüsegericht. Identisch mit Briam.
Definition: Brokkoli. Moderneres Gemüse in der griechischen Küche.
Definition: Wildkräuter oder Blattgemüse, gekocht und mit Olivenöl und Zitrone serviert. Löwenzahn, Chicorée, Amaranth. In der Mani im Winter frisch von der Weide.
Definition: Weihnachtsbrot. Dekoriert mit Teigfiguren. Jede Region hat ihre eigene Dekoration.
Definition: Lorbeerblätter. Frische Lorbeerblätter aus dem Garten – ein anderes Produkt als das Getrocknete im Tiegel. In Schmorgerichten, Suppen und Marinaden.
Definition: Kretisches Hartweizenknäckebrot. Basis des kretischen Salats: mit Wasser angefeuchtet, mit Tomatenmasse, Schafskäse und Olivenöl belegt. Einfach und unübertroffen.
Definition: Ringförmiges Gebäck. Wörtlich: Ringe. Verschiedene Varianten – sesam, zimtig oder salzig.
Definition: Pfefferminze. In der griechischen Küche häufiger als in der mitteleuropäischen. In Hackfleischgerichten, Salaten und Joghurtsaucen.
Definition: Frittierte Teigbänder in Honig und Sesam. Traditionell auf Hochzeiten. Aufwendig herzustellen, vergänglich zu geniessen.
Definition: Kleine Dolmades. Weinblätter, kleiner als die normalen Dolmades. Als Fingerfood-Meze.
Definition: Weinblätter gefüllt mit Reis und Kräutern. Kalt mit Zitrone und Olivenöl als Vorspeise. Warm mit Fleisch gefüllt als Hauptgericht. Geduld beim Rollen ist Pflicht.
Definition: Tomaten. Im griechischen Sommer unübertroffen. Reif, fleischig, süss. Griechenland produziert einige der besten Tomaten Europas. Kretische Tomaten haben Kultstatus.
Definition: Das formelle Wort für Olivenöl. Im Alltag sagt man Ladi. In offiziellen Texten und auf Etiketten Elaiolado.
Definition: Olivenhain. Der Ort, aus dem das Olivenöl kommt.
Definition: Oliven. In allen Farben, Grössen und Reifegraden. Kalamata ist die bekannteste Variante. Als Meze, in Salaten, in Brot oder einfach pur zum Wein.
Definition: Kalamata-Oliven. Grosse, violett-schwarze Tafeloliven aus Messenien. Fleischig, mild-fruchtig, mit charakteristischem Mandelaroma. Geschützte Ursprungsbezeichnung.
Definition: Grüne Oliven. Geerntet bevor sie schwarz werden. Fester im Biss, bitterer im Geschmack. Oft mit Zitrone oder Gewürzen mariniert.
Definition: Getrocknete Oliven aus Thasos oder Chios. Faltig, konzentriert, leicht fermentiert. Anders als alle anderen griechischen Oliven – intensiver und komplexer.
Definition: Olivenbrot. Mit Kalamata-Oliven und Olivenöl im Teig. Aromatisch, saftig.
Definition: Griechischer Mokka. Mit oder ohne Zucker bestellt: sketos (ohne), metrios (mittel), glykos (süss). Langsam trinken, Satz nicht stören.
Definition: Griechentum. Die Gesamtheit der griechischen Kultur und Lebensweise, einschliesslich der Esskultur.
Definition: Epiriotische Küche. Reich an Käse, Pasteten und Fleisch. Die Pasteten des Epirus sind legendär.
Definition: Arbeit. In der Mani: die Ernte. Schwer, saisonal, kollektiv.
Definition: Gehobenes griechisches Restaurant. Mehr Stille, mehr Service, höhere Preise.
Definition: Zahnbrasse. Weisses, festes Fleisch. Teurer Fisch, entsprechend selten. Gegrillt im Ganzen – ein Festessen.
Definition: Braune Linsen. Zur Suppe. Identisch mit dem früheren Eintrag – einfache Linsensuppe ist ein eigenständiges Gericht.
Definition: Linsen mit Reis. Einfaches, nahrhaftes Gericht. Mit karamellisierten Zwiebeln und Olivenöl serviert. Alltag im griechischen Haushalt seit Jahrhunderten.
Definition: Salbei auf Griechisch. Wichtiger als Tee denn als Gewürz. Mit Honig bei Halsschmerzen.
Definition: Weiße Bohnensuppe mit Sellerie, Karotten und Tomatensaft. Mit viel Olivenöl und Weissbrot. Das Nationalgericht ohne Fleisch.
Definition: Grüne Bohnen in Tomatensosse mit Olivenöl. Klassisches Ladi-Gericht – mit viel Olivenöl geschmort. Kalt gegessen genauso gut wie warm.
Definition: Bohnen. In der griechischen Küche meistens als Suppe oder im Ofen. Fasolia Plaki ist die Ofenvariante mit Tomaten, Zwiebeln und Olivenöl.
Definition: Schwarzaugen-Bohnen. Im Neuen Jahr mit Spinat gegessen – Stifte. Als Salat mit Olivenöl und Zwiebeln.
Definition: Bohnenpuffer. Weniger bekannt als Revithokeftedes.
Definition: Gelberbsenpüree. Santorinisches Nationalgericht. Mit Olivenöl, Kapern und rohen Zwiebeln. Die Fava von Santorini hat PDO-Status und ist eine eigene Sorte.
Definition: Gelberbsenpüree von Santorini. PDO-Status. Mit Olivenöl, Kapern und Zwiebeln.
Definition: Griechischer Schafskäse mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Nur aus Griechenland und nur aus Schaf- oder Ziegenmilch. Salzig, cremig, bröckelig. Weltweit kopiert, nirgends erreicht.
Definition: Gastfreundschaft. Das tiefste Prinzip der griechischen Esskultur. Der Fremde ist heilig am Tisch.
Definition: Anderer Name für Melomakarona. Besonders in manchen Regionen Griechenlands gebräuchlich.
Definition: Kleines lokales Weizengebäck aus bestimmten Regionen Griechenlands.
Definition: Pistazien. Aus Aegina – Fistiki Eginis. Die griechischen Pistazien haben PDO-Status. Kleiner als iranische, aber aromatischer.
Definition: Zypriotisches Osterkäsegebäck. Hefeteig gefüllt mit Käse, Eiern und Minze.
Definition: Bäckerei. Psomi frisch aus dem Fournos ist ein eigenes Erlebnis.
Definition: Im Ofen gebacken. Die klassischste griechische Zubereitungsart für Fleisch und Gemüse.
Definition: Kaltgetränk aus Instant-Kaffee, Wasser und Milch, aufgeschäumt. 1957 in Thessaloniki erfunden. Das Getränk des griechischen Sommers.
Definition: Kalter Espresso auf Eis. Hat den Frappe in modernen Cafes weitgehend verdrängt. Doppelter Espresso auf Eiswürfel geschüttelt.
Definition: Milch. Frische Schafsmilch in der Mani anders als Kuhmilch aus dem Supermarkt. Voller, fetter, aromatischer.
Definition: Griesskreme in Phyllo-Teig, mit Zuckersirup getränkt. Schwer, süss, warm oder kalt. Keine Diätspeise – aber ein vollständiges Argument gegen Diäten.
Definition: Milchpastete. Cremepudding in Phyllo-Teig ohne Griesskörner – anders als Galaktoboureko.
Definition: Milchpastete mit Äpfeln. Regional in Nordgriechenland.
Definition: Ähnlich wie Kokoretsi, aber grösser und in manchen Regionen im Ofen zubereitet.
Definition: Garnelen. Gegrillt oder in Ouzo und Tomatensosse – Garides Saganaki. Eine der grossen Tavernen-Vorspeisen.
Definition: Garnelen in Tomaten-Ouzo-Sosse mit Feta. In der gusseisernen Pfanne überbacken. Rauchig, würzig, mit dem leichten Anisnoten des Ouzo.
Definition: Garnelen-Pasta. Mit Tomaten, Knoblauch und Feta.
Definition: Gewürznelke. Im Stifado unverzichtbar. Gibt Schmorgerichten eine warme, dunkle Tiefe. Wenige genügen – zu viele überwältigen.
Definition: Sardellenähnlicher Kleinfisch. Frittiert knusprig. Als Meze unverzichtbar. Eingesalzen die griechische Sardelle – intensiv und salzig.
Definition: Gefüllte Tomaten und Paprika mit Reis, Kräutern und manchmal Hackfleisch. Im Ofen langsam gebacken. Das Olivenöl macht die Kruste goldbraun.
Definition: Riesenbohnen in Tomatensosse im Ofen. Gross, fleischig, aromatisch. Mit gutem Olivenöl und frischer Petersilie. Klassische griechische Taverna-Vorspeise.
Definition: Im Ofen geschmortes Fleisch mit Kritharaki-Nudeln in Tomatensosse. Lamm oder Rind. Das Gericht wird im Tontopf serviert, in dem es gebacken wurde.
Definition: Bergamotte-Spoon-Sweet. Aus dem Peloponnes und Korfu. Zart und aromatisch.
Definition: Wassermelonenrinden-Spoon-Sweet. Schalen eingelegt. Überraschend gut.
Definition: Griechisch für Spoon Sweet. Früchte oder Gemüse in Zuckersirup eingelegt. Als Willkommensgruss angeboten.
Definition: Feigen-Spoon-Sweet. Feigen in Zuckersirup mit Walnuss.
Definition: Kleintomaten-Spoon-Sweet. Aus der Mani und anderen Regionen. Tomate als Süssigkeit.
Definition: Anis. Hauptgewürz des Ouzo. In Keksen, Brot und manchen Süssspeisen. Der charakteristische Duft griechischer Feste.
Definition: Kirsch-Spoon-Sweet. Sauerkirschen in Sirup. Intensiv rot.
Definition: Süss. Beim Kaffee: viel Zucker, oft aufgekocht.
Definition: Spanferkel. Zu besonderen Anlässen. Auf dem Spiess oder im Ofen.
Definition: Harter griechischer Käse aus Kuhsauermilch oder Schafsmilch. Nussig, leicht süsslich. Kretische Graviera hat PDO-Status. Wird gerieben, gebraten oder pur gegessen.
Definition: Fleisch vom Drehspiess. Gewürzt mit Oregano, Thymian und Paprika. Mit Pita und Tzatziki. Gyros bedeutet Kreis – nach der Drehbewegung des Spiesses.
Definition: Zypriotischer Käse. Gegrillt oder gebraten – hält die Form. Halbgeronnen aus Schaf- und Ziegenmilch. Weltweit bekannt, aus Zypern.
Definition: Halwa-Kuchen. Aus Tahini-Halwa mit Schokolade.
Definition: Griechischer Halwa. Aus Griesskerne oder Tahin. Mit Nüssen und Gewürzen. Fastenessen – kein Ei, keine Milch, keine Butter.
Definition: Halwa aus Farsala in Thessalien. Dunkel, schwer, aus Baumwollsamenöl und Zucker. Einzigartig.
Definition: Grieshalwa. Mit Olivenöl oder Butter, Zucker und Nüssen. Schnell und günstig. In der Version mit Olivenöl ein Fastenessen.
Definition: Gerollte Waffel gefüllt mit Sahne oder Eis. Strassengebäck.
Definition: Quadratische Eierteig-Nudeln. Hausgemacht getrocknet. Zu Schmorgerichten oder mit Tomatensauce und Käse. Eine der ältesten Nudelformen Griechenlands.
Definition: Hilopites-Nudeln mit Hühnchen und Tomaten.
Definition: Schweinefleisch. Weniger festlich als Lamm, aber allgegenwärtig. Im Souvlaki, als Koteletts, im Ofen.
Definition: Griechischer Bauernsalat. Tomate, Gurke, Zwiebel, Paprika, Oliven, Feta, Olivenöl, Oregano. Kein Salat ohne Olivenöl. Das Original hat kein Salatblatt.
Definition: Bauernsalat. Identisch mit Horiatiki – der offizielle Name ist Horiatiki Salata. Ohne Salatblätter, mit einem ganzen Fetastück obendrauf.
Definition: Landbrot. Rustikales Brot mit grober Krume und dicker Kruste. Im Holzbackofen gebacken. In der Mani bis heute in manchen Dörfern selbst gebacken.
Definition: Gekochte Wildkräuter. Mit Olivenöl und Zitrone. Gesund, einfach, ehrlich.
Definition: Wildkräuterpastete. Mit gesammelten Wildkräutern. Aromatischer als Spanakopita.
Definition: Oktopus. Auf Steinen geschlagen, in der Sonne getrocknet, auf dem Holzkohlegrill gebräunt. Das Bild des griechischen Hafens.
Definition: Aufgeschlagene Paste aus Feta und gegrillter roter Paprika. Scharf durch Chiliflocken. Beliebt in Nordgriechenland. Einfach zuzubereiten, schwer zu essen ohne Suchtgefahr.
Definition: Kichererbsencreme mit Tahin, Zitrone und Olivenöl. In Griechenland weniger verbreitet als in der Levante, aber als Meze zunehmend präsent.
Definition: Auberginen mit Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch im Ofen. Der Name bedeutet auf Türkisch: Der Imam ist ohnmächtig geworden – vor Freude oder vor Entsetzen über die Menge Olivenöl.
Definition: Engelshaar-Teig. Aus feinen Teigfäden gebacken. Mit Nüssen gefüllt und in Sirup getränkt. Ähnlich wie Baklava, aber texturell anders.
Definition: Griechisches Kaffeehaus. Nur Kaffee, manchmal Ouzo. Gesellschaft der Männer. Keine Küche.
Definition: Kaffee. Griechischer Kaffee ist Mokka. Im kleinen Kupferkannchen gekocht, im kleinen Tässchen getrunken, mit dem Kaffeesatz gelassen.
Definition: Fischersuppe. Was die Bouillabaisse für Marseille ist, ist die Kakavia für griechische Fischer. Fang des Tages, Kartoffeln, Olivenöl, Zitrone.
Definition: Thessalische Fischersuppe. Mit dem Fang des Tages, Kartoffeln und Olivenöl.
Definition: Kleiner Holzspiess. Gibt dem Souvlaki seinen anderen Namen in Athen. In der Hauptstadt heisst das Gericht Kalamaki, im Rest Griechenlands Souvlaki.
Definition: Tintenfisch. Frittiert in Ringe oder gefüllt geschmort. Kalamari bedeutet Tintenfisch – und Feder, nach der Form des Innenskleletts.
Definition: Gefüllter Tintenfisch. Mit Reis, Pinienkernen und Kräutern. Im Ofen.
Definition: Stadt und Olivensorte. Kalamata-Oliven kommen ursprünglich aus der gleichnamigen Stadt in Messenien.
Definition: Guten Appetit. Das Erste, was man am Tisch sagt.
Definition: Kleine kretische Käse- oder Kräuterpasteten. In Öl frittiert oder im Ofen. Zu Ostern traditionell.
Definition: Feinschmecker, guter Esser. Wörtlich: der gut Essende. Das höchste Kompliment in einer Kulinarischen Gesellschaft.
Definition: Zimt. In der griechischen Küche nicht nur für Süsses. Im Stifado, in der Moussaka, in Hackfleischgerichten. Eine Verbindung, die überrascht und überzeugt.
Definition: Kapern. Wild gesammelt in der Mani und auf den Inseln. Die Knospen werden eingelegt. Intensiv, salzig, aromatisch. Auf Salaten und in Schmorgerichten.
Definition: Languste. Ähnlich wie Hummer, aber ohne Scheren. In Griechenland teurer als Hummer. Mit Zitrone und Olivenöl.
Definition: Gegrillte Langusten. Mit Zitrone und Olivenöl.
Definition: Walnüsse. In Griechenland hauptsächlich aus Nordgriechenland. Frisch und grün sehr anders als getrocknet. In Baklava und Karidopita.
Definition: Walnusskuchen. Feucht, gewürzt mit Zimt und Nelken, in Sirup getränkt. Mit oder ohne Phyllo-Teig.
Definition: Walnusskuchen mit Creme. Modernere Version des Klassikers.
Definition: Karotte. In Suppen, Schmoren und als Rohkost.
Definition: Halbharter, gelber Käse aus Schafsmilch. Mild und elastisch. Schmilzt gut – deshalb beliebt auf griechischen Überbackgerichten und Pizza-Variationen.
Definition: Kastanien. Im Herbst überall in Griechenland geröstet. Pelion und Evia sind berühmt für ihre Kastanien. Gekocht, geröstet oder als Kreme.
Definition: Ziegenlein. Zu Ostern in manchen Regionen gleichwertig zum Lamm.
Definition: Ziegenmilch. Für bestimmte Käse und Joghurts. Leicht herb und charaktervoll.
Definition: Geronnene Sahnecreme. Vom osmanischen Einfluss in die griechische Küche. Üppig und reichhaltig.
Definition: Harter, salziger Schafskäse. Intensiver als Feta. Wird oft gerieben über Pasta oder frittiert als Saganaki serviert. In der Mani traditionell selbst hergestellt.
Definition: Hackfleischbällchen. Mit Zwiebeln, Kräutern und Gewürzen. Gebraten in Olivenöl. Kalt gut wie warm. Klassisches Meze.
Definition: Hackfleischbällchen aus Thessaloniki. Mit Kreuzkümmel und mehr Gewürz.
Definition: Zypriotische Schreibweise für Kleftiko.
Definition: Meeräsche. Aus dem Meeräschenrogen entsteht Avgotaraho.
Definition: Etwas zum Trinken anbieten, einladen. Wer bestellt, lädt ein. Das Prinzip des griechischen Gastgebers.
Definition: Kreuzkümmel. In der griechischen Küche weniger prominent als in der türkischen oder arabischen, aber in manchen regionalen Gerichten präsent.
Definition: Gemeinschaft. Kooperative Meze-Kultur – teilen als sozialer Akt.
Definition: Lammfleisch in Pergament oder Folie gegart. Ursprünglich von den Klephten – griechischen Freiheitskämpfern – in der Erde gebacken, um kein Feuer zu zeigen. Heute im Ofen.
Definition: Hahn. Kokoras Krassatos – Hahn in Rotwein. Das Coq-au-Vin der griechischen Küche. Langsam geschmort, intensiv.
Definition: Hahn in Rotwein mit Kreuzkümmel und Zimt. Ein Gericht, das Zeit braucht – und sie wert ist.
Definition: Auf dem Spiess gegrillte Innereien im Darm. Zu Ostern obligatorisch.
Definition: Makrele. Fettig, aromatisch, günstig. Gegrillt mit Zitrone oder mariniert. Zu Unrecht unterschätzt.
Definition: Zypriotische Taro-Wurzel. Mehliger Geschmack, festes Fleisch. Im Eintopf mit Fleisch.
Definition: Zucchini. In der griechischen Küche allgegenwärtig – frittiert, gefüllt, in Suppen, gerieben als Kolokithokeftedes.
Definition: Zucchinipuffer mit Feta und Kräutern. In Olivenöl frittiert. Knusprig aussen, weich innen. Klassische Taverna-Vorspeise auf den Kykladen.
Definition: Gefüllte Zucchini. Mit Reis und Hackfleisch oder nur Reis.
Definition: Frittierte Zucchini. Mit Tzatziki serviert.
Definition: Zucchinipastete. Mit geriebener Zucchini, Feta und Dill.
Definition: Kompott. Eingemachtes Obst als Dessert. In der traditionellen Küche üblich.
Definition: Grosse Fleischstücke auf dem Spiess. Lamm oder Schwein. Langsam gegrillt, aussen knusprig, innen saftig.
Definition: Scharfe, fermentierte Käsecreme aus den Kykladen. Sehr intensiv und pikant. Wird auf Brot gestrichen oder als Meze serviert. Hat PDO-Status.
Definition: Kleine getrocknete Trauben aus der Region Korinth. Wichtiges Exportprodukt. In Kuchen und Keksen. Der Name Currant kommt von Corinth.
Definition: Huhn. Gegrillt, im Ofen, in Sosse. Griechisches Huhn aus Freilandhaltung hat einen anderen Charakter als Industriehuhn.
Definition: Zitronenhuhn. Im Ofen mit Zitrone, Olivenöl, Oregano. Das klassische griechische Sonntagshuhn.
Definition: Huhn mit Oregano. Im Ofen mit Zitrone, Olivenöl und viel trockenem Oregano gebacken. Alltagsgericht und gleichzeitig eines der besten.
Definition: Hühnersuppe. Mit Avgolemono-Einlage. Die griechische Version jeder Mutter-Suppe der Welt. Bei Erkältung, nach der Geburt, nach der Fastenzeit.
Definition: Saubohnen. Im Frühling frisch. Als Meze roh mit Salz oder gekocht mit Olivenöl.
Definition: Kleine Sesamstangen oder -ringe. Für Ostern traditionell. Mit Butter, Eiern und Vanille. Anders als das Strassenkoulouri.
Definition: Sesamring aus Hefeteig. Strassensnack in jeder griechischen Stadt. Knusprig, sättigend, günstig. In Thessaloniki zur lokalen Identität erhoben.
Definition: Blumenkohl. Im Ofen mit Tomaten oder frittiert.
Definition: Butterkekse mit Puderzucker. Weihnachtsgebäck Nummer zwei. Weiss wie Schnee, schmelzend weich. Mit Mandeln und einem Schuss Ouzo oder Cognac.
Definition: Wein. Griechischer Wein erlebt seit dreissig Jahren eine Renaissance. Einheimische Rebsorten wie Assyrtiko, Xinomavro und Agiorgitiko stehen für sich.
Definition: Fleischpastete in Phyllo-Teig. Mit Hackfleisch oder Lammfleisch.
Definition: Kleine Fleischpasteten.
Definition: Puddingcreme. Aus Eiern, Milch und Stärke. Basis für viele griechische Süssspeisen.
Definition: Zwiebel. Basis fast aller griechischen Gerichte. Langsam karamellisiert auf Fakorizo.
Definition: Frühlingszwiebel. Im Salat und in Dips. Auch gegrillt als Meze.
Definition: Zwiebelpastete. Karamellisierte Zwiebeln in Phyllo-Teig.
Definition: Reisnudeln in Form von Gerstenkörnern. Basis des Giouvetsi. Nimmt Schmorflüssigkeit intensiv auf. Wird oft direkt im Ofen gegart.
Definition: Kritharaki mit Lamm. Im Ofen geschmort.
Definition: Kretische Küche. Eine der gesündesten der Welt. Reich an Olivenöl, Wildkräutern und Hülsenfrüchten.
Definition: Griechische Grissini. Knusprige Brotstangen. Mit Sesam oder Olivenöl. Als Meze oder zum Wein.
Definition: Safran aus Kozani in Nordgriechenland. Einer der besten Safrane der Welt. PDO-geschützt. Intensiv goldgelb, aromatisch. In Meeresfrüchte-Risotto und Süssspeisen.
Definition: Quitten-Fleisch-Schmorgericht. Lamm oder Schwein mit Quitten. Herbstgericht. Süss-säuerlich-herzhaft. In der Mani traditionell.
Definition: Quitte. Im Herbst. Zu Marmelade, Likör und Schmorgerichten. Roh uneniessbar, gegart ein anderes Produkt.
Definition: Wissenschaftlicher Name des Wolfsbarschs. Im Griechischen auch für Lavraki.
Definition: Kohlrouladen. Mit Hackfleisch und Reis gefüllte Kohlblätter. Mit Avgolemono überbacken.
Definition: Gerichte mit viel Olivenöl. Ladera sind vegetarische Schmorgerichte, in Olivenöl gegart. Fasolakia, Briam, Bamies.
Definition: Olivenöl. Das Wort im Alltag. Auf jedem Tisch, in jedem Gericht. Ladi ist nicht das feine Olivenöl der Kenner – es ist das selbstverständliche Grundnahrungsmittel.
Definition: Zitrone mit Olivenöl. Die einfachste und universellste Sauce der griechischen Küche. Zu Fisch, Gemüse, Gegrilltem.
Definition: Käse in Olivenöl eingelegt. Lesbos hat die berühmteste Variante mit PDO-Status. Das Olivenöl gibt Aroma ab und konserviert den Käse gleichzeitig.
Definition: Fastenbrot für den Reinen Montag. Flach, mit Sesam. Nur diesen einen Tag im Jahr erhältlich.
Definition: Kohl. Weiss- oder Rotkohl. In Salaten oder als Krautsalat.
Definition: Armenisch-griechisches Fladenbrot mit Hackfleisch. In Athen populär.
Definition: Eingelegter Thunfisch oder Pelamide. Stark gesalzen. Meze zu Ouzo.
Definition: Lakonien. Region des Peloponnes. Umfasst die Mani und Sparta.
Definition: Schmalz. Traditionell in der griechischen Küche, heute weniger. In der Mani historisch zum Konservieren von Fleisch.
Definition: Wolfsbarsch. Zartfleischig, mild, fein. Meist gegrillt oder im Salzofen gebacken. Einer der beliebtesten Fische in griechischen Tavernen.
Definition: Limonade. Hausgemacht aus frischen Zitronen. In Cafes oft aus Sirup – erkennbar am künstlichen Geschmack.
Definition: Zitrone. Das wichtigste Säuerungsmittel der griechischen Küche. Über Fisch, Fleisch, Gemüse, Suppen. Zitrone und Olivenöl sind das Grundpaar der Küche.
Definition: Rotbrasse. Kleiner und günstiger als Fagri.
Definition: Weide. Wo die Schafe grasen, die die Milch für den Käse geben.
Definition: Rechnung. Die Rechnung kommt in Griechenland oft ungefragt – oder nie.
Definition: Griechische Würstchen. Gewürzt mit Orangenschale, Koriander und Wein. Gegrillt oder gebraten. Regional sehr verschieden.
Definition: Griechisches Türkisches Honigkonfekt. Rosenwasser oder Mastix. Mit Puderzucker. In Griechenland als Süssigkeit und Mitbringsel.
Definition: Frittierte Hefebällchen mit Honig und Zimt. Strassenessen seit der Antike. Die Olympiasieger der Antike bekamen sie als Preis. Heiss und sofort essen.
Definition: Lupinen, in der Mani oft zu Ouzo. Sehr Eiweiß halte ich, aber hochgiftig. Müssen erst in Meerwasser entbIttert und dann gekocht werden..
Definition: Ostersuppe aus Lammleber, Darm und Innereien mit Avgolemono und Dill. Nach der Ostermitternachtsmesse der erste Gang nach der Fastenzeit. Nichts für Zartbesaitete.
Definition: Kirschkerngewürz. Unverzichtbar für Tsoureki. Gibt dem Osterbrot sein unverwechselbares Aroma. Süsslich und leicht bitter zugleich.
Definition: Petersilie. Flachblättrig. In der griechischen Küche unverzichtbar. Frisch und reichlich – keine Dekoration, sondern Zutat.
Definition: Pasta generell. In Griechenland meist als Beilage oder in Pastitsio. Die griechische Pastakultur ist bescheidener als die italienische – dafür ehrlicher.
Definition: Pasta mit Hackfleischsosse. Griechischer Bolognese-Verwandter. Mit Zimt.
Definition: Pasta mit Olivenöl. Die einfachste und ehrlichste Form.
Definition: Pasta mit Käse. Schlicht und tröstlich.
Definition: Makedonische griechische Küche. Mit Einflüssen aus Balkan und Orient.
Definition: Nougat mit Mandeln und Honig. Weihnachtliche Süssigkeit aus Zakynthos und Patras.
Definition: Karamellisierte Mandeln. Strassensnack auf Festveranstaltungen.
Definition: Küche der Mani. Einfach, robust, auf Vorräten basierend. Syglino, Chorta und viel Olivenöl.
Definition: Pilze. In der griechischen Küche weniger prominent als in der mitteleuropäischen. Frische Pilze werden gebraten mit Knoblauch und Olivenöl, manchmal mit Tomaten.
Definition: Pilzpastete. Mit gebratenen Champignons oder Waldpilzen.
Definition: Weicher Frischkäse aus Schafsmolke. Mild, cremig, leicht säuerlich. Wird mit Honig und Nüssen zum Frühstück oder als Dessert gegessen.
Definition: Fenchel. Wild und kultiviert. Samen als Gewürz, Knolle als Gemüse. In Griechenland vor allem das Wildkraut gesammelt und als Chorta gegessen.
Definition: Fenchelpastete. Mit wildem Fenchel und Feta. Kretische Spezialität.
Definition: Marmelade. Griechische Marmeladen aus Bitterorangen, Feigen und Quitten.
Definition: Römischer Salat. Kopfsalat mit Frühlingszwiebeln und Dill. Mit Olivenöl und Essig. Frühlingssalat der griechischen Küche.
Definition: Harz der Mastixbäume auf Chios. Einzigartig in der Welt. Als Kaugummi, in Likören, in Süssspeisen und Brot. Das Chios-Monopol des griechischen Geschmacks.
Definition: Mastix-Likör von Chios. Süss und aromatisch. Als Digestif nach dem Essen.
Definition: Süsser, rot-brauner Likörwein aus Patras. Aus der gleichnamigen Rebsorte. Als Dessert oder Aperitif. Intensiv und süss.
Definition: Schwarzaugen-Bohnen. Als Salat oder mit Spinat.
Definition: Meerbrasse. Häufig im Ägäischen. Schmackhaft gegrillt.
Definition: Honig. Griechischer Honig gilt als der aromatischste Europas. Thymian-Honig aus der Mani und vom Hymettus sind die bekanntesten Sorten.
Definition: Thymian-Honig. Das intensive Klima der Mani und des Hymettus erzeugt Thymian-Honig von aussergewöhnlicher Dichte und Intensität. Dunkelgelb, fast bernsteinfarben.
Definition: Auberginen. Das vielseitigste Gemüse der griechischen Küche. Gegrillt, frittiert, geschmort, gefüllt, püriert. Immer mit Olivenöl.
Definition: Auberginen-Schmorgericht ohne Fleisch. Identisch mit Imam Baildi. Die Legende der ohnmächtigen Imame ist wahrscheinlich wegen der Menge Olivenöl entstanden.
Definition: Gefüllte Auberginen. Identisch mit Papoutsakia.
Definition: Gegrillte Auberginen. Geschält für Melitzanosalata oder in Scheiben gegessen.
Definition: Gegrillte Auberginencreme. Geröstet über offener Flamme, dann zerdrückt mit Olivenöl, Knoblauch und Petersilie. Das Raucharoma macht den Unterschied.
Definition: Honig-Olivenöl-Kekse mit Walnüssen. Weihnachtsgebäck. Mit Olivenöl statt Butter gebacken. Reich, süss, mit Zimt und Nelken.
Definition: Portion. Eine Merida in der Taverne reicht für zwei.
Definition: Messenien. Region im südwestlichen Peloponnes. Kalamata-Oliven, Feigen und Olivenöl.
Definition: Mittel gesüsst. Beim Kaffee: ein Teelöffel Zucker.
Definition: Sammelbegriff für kleine Gerichte und Vorspeisen. Werden geteilt, in beliebiger Reihenfolge gegessen, mit Ouzo oder Wein begleitet. Das Gegenteil von Fast Food.
Definition: Plural von Meze. Ein Tisch voller Mezedes ist ein Tisch voller Gespräche. Die Küche des Teilens.
Definition: Miesmuscheln. In Thessaloniki gefüllt mit Gewürzreis – Midia Yemista – Strassenessen. Im Rest Griechenlands gedämpft oder in Tomatensauce.
Definition: Miesmuscheln mit Reis. Klassisch aus Thessaloniki.
Definition: Miesmuscheln in Tomaten-Ouzo-Sosse mit Feta. Identisch mit Garides Saganaki, nur mit Muscheln.
Definition: Frischer Molkenkäse. In der frischen Version weich und mild. Getrocknet hart und sehr salzig – dann über Pasta gerieben. Jede Region hat ihre eigene Variante.
Definition: Kalbfleisch oder Rindfleisch. Lemonato – mit Zitrone und Olivenöl geschmort – ist die klassische Variante.
Definition: Kalb oder Rind in Zitronen-Olivenöl-Sauce geschmort. Zart, süss-sauer, mit Kartoffeln oder Kritharaki.
Definition: Weisse Rebsorte aus Mantinia auf dem Peloponnes. Aromatisch und leicht rosastichig. Floraler Charakter, lebendige Säure.
Definition: Überbackener Auberginenauflauf mit Hackfleisch und Bechamelsauce. Das bekannteste griechische Gericht international. Im Original aufwendig, schwer und wunderbar.
Definition: Traubenmost-Pudding. Aus Most und Stärke. Im Herbst nach der Weinlese. Mit Sesam und Nüssen.
Definition: Traubenmost-Kekse. Mit Petimezi statt Zucker. Würzig und leicht. Traditionell nach der Weinlese gebacken.
Definition: Kabeljau-Rogen-Paste. Variante der Taramosalata aus bestimmten Regionen.
Definition: Hackfleischbulette mit Käsefüllung. Populär in Tavernen.
Definition: Muskateller-Wein. In Samos und auf anderen Inseln produziert. Samos-Muscat ist das bekannteste griechische Süsswein-Produkt.
Definition: Nicht-alkoholisches Getränk. Wörtlich: Wolke. In der Taverna das Wasser mit Gas.
Definition: Wasser. Das häufigste und wichtigste Getränk. Griechisches Leitungswasser ist in den meisten Städten trinkbar.
Definition: Inselküche. Durch Meernähe geprägt. Viel Fisch, Meeresfrüchte, Olivenöl.
Definition: Fastenessen. Vegetarisch oder vegan, für die orthodoxe Fastenzeit. Viele griechische Gerichte sind traditionell nistisimo.
Definition: Tomaten. Regional-umgangssprachlich für Domates. Beide gebräuchlich.
Definition: Ausruf der Freude. Am Tisch, wenn der Saganaki brennt oder das Essen ankommt.
Definition: Lokale, das hauptsächlich Ouzo und Meze serviert. Keine Hauptspeisen.
Definition: Eis. Griechisches Eis aus Thessaloniki gilt als das cremigste der Welt. Serviert in einer kleinen Waffel, nicht im Becher.
Definition: Mastix-Eis. Zieht beim Servieren Fäden.
Definition: Mastix-Eis. Ätherisch, aromatisch, unverwechselbar.
Definition: Kretisches Tresterbrand-Eis. Modern und gewagt.
Definition: Lammkoteletts. Auf dem Holzkohlengrill mit Salz und Oregano. Schnell gegrillt, innen rosa. Souvlaki für Erwachsene.
Definition: Zypriotischer Traubenmost-Pudding. Aus eingekochtem Most und Stärke. Ähnlich Moustalevria.
Definition: Panna Cotta mit Mastix. Fusion-Dessert griechischer Konditoreien.
Definition: Kleine Sardellen. Frittiert. Günstiges Meze.
Definition: Gefüllte Auberginen. Wörtlich: kleine Schuhe. Mit Hackfleisch und Bechamelsauce überbacken. Sehen aus wie kleine Pantoffeln – schmecken besser.
Definition: Traditionell. Rezept oder Gericht, das nach alter Art zubereitet wird.
Definition: Sesam-Honig-Riegel. Eines der ältesten Nahrungsmittel Griechenlands. Sesam und Honig – sonst nichts. Energiereich und haltbar.
Definition: Walnuss-Honig-Riegel. Walnüsse statt Sesam.
Definition: Sesam-Honig-Riegel. Das älteste griechische Energy-Bar. Aus Sesam und Thymian-Honig.
Definition: Korfiotisches Gericht: Fleisch in Tomatensosse mit Zimt und Gewürznelken auf Nudeln. Venezianischer Einfluss sichtbar.
Definition: Nudelauflauf mit Hackfleisch und Bechamelsauce. Griechisches Comfort Food. Die dicken Röhrennudeln sind charakteristisch. Besser am zweiten Tag.
Definition: Kartoffeln. In Griechenland meist im Ofen mit Zitrone und Oregano. Oder frittiert. Immer mit Olivenöl. Die Ofenkartoffel ist ein eigenständiges Gericht.
Definition: Kartoffelauflauf. Wörtlich geschüttelte Kartoffeln.
Definition: Ofenkartoffeln mit Zitrone, Oregano und Olivenöl. Langsam gebacken bis goldbraun. Beilage zu fast allem – oder allein mit Feta als vollständige Mahlzeit.
Definition: Kartoffeln mit Oregano. Im Ofen oder frittiert.
Definition: Kutteln-Suppe. Nachtessen nach dem Feiern. Stark gewürzt, mit Essig und Knoblauch. Nichts für jeden – aber für manche unverzichtbar.
Definition: Zufallspastete. Wörtlich Schmutzlappenpastete. Zerknüllter Phyllo-Teig mit Füllungen – rustikal und lecker.
Definition: Hartes, zweimal gebackenes Brot. Haltbar und robust. In der Mani klassische Reisekost der Bauern. Mit Wasser kurz eingeweicht und mit Olivenöl beträufelt noch heute beliebt.
Definition: Kretischer Zwieback. Aus Gerstenmehl. Härter als normales Paximadi. Basis für Dakos.
Definition: Kleine Paximadi. Miniatur-Zwieback. Als Snack oder zum Käse.
Definition: Bootförmiges offenes Teigstück mit Käse oder Hackfleisch. Aus der pontischen Küche. In Athen als Fast Food.
Definition: Traubensirup aus eingekochtem Traubenmost. Süss und säuerlich. Als Süssmittel vor Zucker. Mit Tahini ein klassisches Frühstück.
Definition: Hauchdünner Teig aus Mehl und Wasser. Grundlage für Pasteten, Baklava und viele Gebäcke. Handgezogen ist er transparenter als Papier. Industriell nie ganz vergleichbar.
Definition: Scharf gewürzt. Als Beschreibung eines Gerichts oder Gewürzes.
Definition: Auswahl. Gemischte Meze-Platte. Griechische Version des Tapas-Konzepts.
Definition: Pilaf-Reis. In Brühe gegart, manchmal mit Butter oder Schafsfett. Beilage zu Lammgerichten.
Definition: Pilaff mit Hilopites-Nudeln. Ein Festessen in manchen Regionen.
Definition: Pinienkerne. Von den Pinien, die die griechische Landschaft prägen. In Pilafs, Füllungen und Süssspeisen.
Definition: Schwarzer Pfeffer. Frisch gemahlen in der griechischen Küche Standard. Weisser und roter Pfeffer weniger gebräuchlich.
Definition: Paprika. In vielen Farben und Schärfegraden. Gefüllt, geröstet, eingelegt. Florina-Paprika aus Nordgriechenland sind für ihre Süsse bekannt.
Definition: Rote Florina-Paprika. Aus Westmazedonien. Süss, fleischig, aromatisch. PDO-Status.
Definition: Gefüllte Paprika. Reisfüllung mit Kräutern.
Definition: Gegrillte Paprika. Geschält, mit Knoblauch und Olivenöl mariniert.
Definition: Eingelegte grüne Pepperoni. Scharfer Meze.
Definition: Dünnes Fladenbrot aus Weizenmehl. Basis für Gyros, Souvlaki und Wraps. In Nordgriechenland dicker und weicher als im Süden.
Definition: Kleine Pitas. Brotfladen-Miniatur.
Definition: Küche der Konstantinopolitaner Griechen. Verfeinert, orientalisch beeinflusst.
Definition: Küche der Pontischen Griechen vom Schwarzen Meer. Mit eigenen Spezialitäten.
Definition: Orange. Griechische Orangen, besonders aus Argolis und Laconia, sind für ihre Süsse bekannt. Lakonia ist neben Mani – die Orangen des Lakonischen Golfes.
Definition: Orangenkuchen. Mit Phyllo-Teig, der zerknüllt wird. Saftig durch Orangensaft und Sirup.
Definition: Grüne Bohnen. Frisch im Sommer. Als Fasolakia oder in Salaten.
Definition: Lauch. In Suppen und Reisgerichten. Milder als Zwiebel.
Definition: Lauchpastete. Mit Lauch, Feta und Eiern im Phyllo-Teig.
Definition: Lauch mit Reis. Schlicht und aromatisch. Mit Olivenöl und Zitrone.
Definition: Kermeseiche. Auf Kreta Lebensraum der Kermes-Schildlaus. Nicht kulinarisch – aber Teil des kretischen Ökosystems, das die Küche prägt.
Definition: Liturgisches Brot der orthodoxen Kirche. Gesäuertes Weizenbrot mit dem Christusmonogramm. Nicht zum Essen verkauft.
Definition: Schafsmilch. Basis der meisten griechischen Käse und des Joghurts. Höherer Fett- und Proteingehalt als Kuhmilch.
Definition: Fischer. In der Mani und an jeder griechischen Küste Grundfigur der Esskultur.
Definition: Fisch. In der griechischen Taverna frisch vom Grill, im Ganzen serviert, mit Zitrone und Olivenöl. Kein Filet, keine Sauce – nur der Fisch.
Definition: Fischsuppe. Mit Gemüse, Kartoffeln und Avgolemono. Kakavia ist die Grundvariante der Fischer – was nicht verkauft wurde, kam in den Topf.
Definition: Fischtaverne. Am Hafenrand, mit dem Fang des Tages.
Definition: Gebacken oder gebraten. Im Ofen gebacken heisst fournou, auf dem Grill psito.
Definition: Das griechische Wort für Brot. Grundnahrungsmittel jeder Mahlzeit. Kommt als Weissbrot, Landbrot oder Fladenbrot auf den Tisch – immer frisch, immer reichlich.
Definition: Weissbrot. Das häufigste Brot in griechischen Haushalten und Tavernen. Wird zum Dippen in Olivenöl oder zum Aufwischen von Sosse verwendet – Wegwerfen ist kulturell undenkbar.
Definition: Chicorée-Wurzel. Als Chorta oder als bitteres Salat.
Definition: Mit Pinienharztropfen versetzter Weisswein. Jahrtausendealte Tradition. Modern wieder interessant in naturnahen Versionen. Polarisiert – wer ihn mag, mag ihn sehr.
Definition: Griesskuchen in Sirup. Einfach und befriedigt wie kein anderes Dessert.
Definition: Kichererbsen. Im Tontopf oder als Salat. Auch als Mehl für Fritters verwendet.
Definition: Kichererbsenpuffer. Mit Kräutern und Gewürzen. In Olivenöl frittiert.
Definition: Griechischer Oregano. Trockener, intensiver als frischer Oregano. Riecht anders als mitteleuropäischer Oregano. Auf fast allem – Salat, Gegrilltes, Käse.
Definition: Reis. Als Beilage, in Gefülltem und in Suppen. Nicht die Basis wie in Asien, aber wichtig.
Definition: Milchreis. Mit Zimtpulver obendrauf. Kalt serviert. Das griechische Dessert der Kindheit.
Definition: Granatapfel. Im Herbst. In Griechenland Symbol des Glücks. Am Neujahr auf dem Boden zerbrochen – je mehr Kerne herausfallen, desto besser das Jahr.
Definition: Zackenbarsch. Weisses festes Fleisch. Teuer. Gegrillt oder in Suppe.
Definition: Rucola. In modernen griechischen Salaten. Mit Parmesan und Balsamico – mediterraner Einfluss.
Definition: Gebratener oder frittierter Käse. Meistens Kefalotiri oder Graviera. In der Pfanne oder im Ofen bis zur goldenen Kruste erhitzt. Mit Zitrone serviert – laut, heiss, unwiderstehlich.
Definition: Leichter Mischsalat. Verschiedenes Gemüse, Olivenöl, Essig.
Definition: Sauce. Meist Tomatensosse. Griechische Tomatensaucen mit Olive und Kräutern sind intensiver als ihre internationalen Pendants.
Definition: Tomatensosse. Mit Olivenöl, Knoblauch und Basilikum oder Oregano. Einfach und unreplizierbar mit schlechten Tomaten.
Definition: Salbei. Wild in der Mani. Als Tee und gelegentlich in der Küche. Intensiv und harzig.
Definition: Sardinen. Frisch gegrillt mit Salz und Zitrone – eines der grossen Sommergerichte am griechischen Meer. Auch eingelegt in Olivenöl haltbar gemacht.
Definition: Streifenbrasse. Weisses Fleisch. Gegrillt oder im Ofen.
Definition: Sellerie. Als Würzzutat in Suppen und Schmorgerichten. Griechischer Sellerie ist intensiver als mitteleuropäischer.
Definition: Sesam. Auf Koulouri, in Pasteli und in Tahini. Griechischer Sesam aus Thessalien.
Definition: Kretische Pfannkuchen mit Mizithra und Honig. Aus der Sfakia-Region auf Kreta.
Definition: Harter Salzlakenäse aus dem Peloponnes. Ähnlich wie Feta, aber fester und intensiver. Hat PDO-Status für die Region Messenien und Lakonien – also die Mani.
Definition: Kretisches Omelett mit Zucchini oder Kräutern.
Definition: Langsam langsam. Die griechische Lebensphilosophie am Tisch. Kein Hetzen.
Definition: Griesskörner. Basis für Halwa, Revani und Bougatsa-Kreme.
Definition: In Sirup getränkte Süssspeisen. Sammelbezeichnung für Baklava, Kadaifi, Galaktoboureko und ähnliche Gebäcke.
Definition: Getreide, Lebensmittel. Antiker Begriff. Etymologisch Vorfahre moderner Ernährungsbegriffe.
Definition: Grill. Essen auf der Skara – auf dem Holzkohlegrill. Kein elektrischer Grill kann das replizieren.
Definition: Ohne Zucker. Beim Kaffeebetellen: sketos bedeutet keinen Zucker.
Definition: Knoblauchdip aus Kartoffeln oder altbackenem Brot, Olivenöl und Knoblauch. Intensiv, sämig, unvereinbar mit gesellschaftlichen Verpflichtungen am Folgetag.
Definition: Knoblauch. In der Mani legendär für seinen Knoblauchkonsum. Skordo ist keine Zutat – es ist eine Lebenseinstellung.
Definition: Starke Knoblauchsosse. Regional verschieden. Mit Tomaten oder ohne. Zu Fleisch und Gemüse.
Definition: Knoblauchbrot. Mit Olivenöl und Knoblauch bestrichen und im Ofen geröstet.
Definition: Makrele. Alternative Bezeichnung für Kolios.
Definition: Wörtlich Müll. Liebevoll gemeint für kleine Fische, die zusammen frittiert werden.
Definition: Lippfisch. Im Ägäischen Meer. Gegrillt.
Definition: Nach Smyrnaer Art. Bezieht sich auf die Küche der Griechen aus Kleinasien.
Definition: Korfiotisches Kalbfleisch in Weissweinsauce mit Knoblauch und Essig. Venezianischer Name, griechische Seele.
Definition: Schokolade. Griechische Süssigkeitskultur ist traditionell – Schokolade ist modern, aber integriert.
Definition: Mandelmilch. Aus Mandeln und Rosenwasser. Traditionelles Hochzeitsgetränk auf Samos und anderen Inseln.
Definition: Sepia mit Spinat in Tintensauce. Dunkel und intensiv.
Definition: Zypriotische Süssigkeit. Walnüsse auf Schnur in eingekochtem Traubenmost gezogen. Trocken fest und süss.
Definition: Gewürzte Hackfleischröllchen in Tomatensosse. Aus Smyrna stammend. Mit Kreuzkümmel und Zimt. Mit Reis oder Kartoffeln serviert.
Definition: Hackfleischrollen nach Smyrnaer Art. Mit Kumin und Zimt.
Definition: Spiess. Am Souvla gebraten heisst: am grossen Holzspiess über Holzkohle.
Definition: Fleischspiess vom Grill. Schwein, Huhn oder Lamm. Mit Pita, Tzatziki, Tomaten und Zwiebeln serviert. Das griechische Fast Food – aber ohne Kompromisse beim Geschmack.
Definition: Spinat. Roh, gekocht, in Spanakopita oder Spanakorizo.
Definition: Spinat-Käse-Pastete in Phyllo-Teig. Klassiker der griechischen Küche. Hausgemacht mit frischem Spinat, Feta und Dill – ein anderes Produkt als das Tiefkühlprodukt.
Definition: Kleine Spinat-Käse-Dreiecke. Fingerförmig oder dreieckig gefaltet. Als Meze.
Definition: Spinat mit Reis. Schlicht und sättigend. Mit viel Olivenöl, Zitrone und Dill. Ein echtes Fastenessen – und trotzdem vollständig.
Definition: Spinatreis mit Hackfleischbällchen.
Definition: Spinat-Käse-Pastete. Leicht anders als Spanakopita – mit mehr Käseanteil.
Definition: Wilder Spargel. Im Frühjahr in der Mani auf Schritt und Tritt. Dünn, zart, intensiv. Mit Eiern gebraten oder kurz blanchiert mit Olivenöl.
Definition: Würstchen mit Paprika in Tomatensosse. Piliosgericht aus Thessalien. Scharf, würzig, reichhaltig. Mit Brot zum Aufwischen.
Definition: Hausgemacht. Das höchste Qualitätsprädikat in der griechischen Küche.
Definition: Hauswein. Was die Taverne selbst produziert oder kauft. In Bauchkanne serviert. Oft am besten.
Definition: Griechischer Biskuitkuchen. Basis für viele Torten. Mit Olivenöl statt Butter in der traditionellen Version.
Definition: Gliko tou Koutaliou. Eingemachtes Obst in schwerem Zuckersirup. Zum Kaffee oder Joghurt. Quitte, Feige, Kirsche, Bergamotte.
Definition: Weintrauben. In Griechenland Tafel- und Keltertrauben. Korinthen sind getrocknete Johannisbeertrauben aus Korinth – international bekannt.
Definition: Kretisches Butterkondensat aus Schafsrahm. Sehr fettreich, aromatisch. Wird zum Frühstück gegessen oder zum Andicken von Saucen verwendet.
Definition: Butter aus Staka. Kretisches Produkt aus dem fettreichen Schafschaum.
Definition: Fleischragout mit Perlzwiebeln, Rotwein, Zimt und Gewürznelken. Rind, Hase oder Oktopus. Langsam geschmort, süsslich-würzig. Wintergericht der Mani.
Definition: Auf unsere Gesundheit. Vollständige Form des Toasts.
Definition: Austern. An wenigen griechischen Küstenabschnitten kultiviert. Roh mit Zitrone – mehr braucht es nicht.
Definition: Austern mit Zitrone. Die reinste Form.
Definition: Gedrehter Phyllo-Teig. Für bestimmte Pastetenformen.
Definition: Suppe generell. In Griechenland meist als Mahlzeit, nicht als Vorspeise.
Definition: Etymologisch: Feigenverräter. Bezeichnet jemanden, der Feigendiebe denunzierte. Heute: jemand, der schmeichelt.
Definition: Manioten-Spezialität. Schweinefleisch in eigenem Fett eingelegt und konserviert. Das Confite der Mani. Hält ohne Kühlung – traditionelle Vorratshaltung.
Definition: Seeteufel. Festes weisses Fleisch. Ideal zum Grillen oder Schmoren. In der griechischen Küche weniger bekannt als er verdient.
Definition: Feigen mit Honig. Frisch und reif – kein Rezept nötig. In der Mani fallen im August die Feigen von den Bäumen.
Definition: Eingemachte Feigen. In Sirup oder getrocknet. Traditionelle Vorratshaltung.
Definition: Gemeinsames Trinken. Das antike Gastmahl. Die Grundform des griechischen Tischlebens seit Homer.
Definition: Zahnbrasse. Grosser Fisch. Festessen.
Definition: Sesampaste. Mit Petimezi das klassische griechische Frühstück. In Dips und Saucen. Griechisches Tahini aus ungeschältem Sesam intensiver als Importprodukte.
Definition: Halbharter Käse aus Messenien. Wird hauptsächlich gegrillt oder gebraten. Sehr hoher Schmelzpunkt – ideal für die Pfanne. Hat PDO-Status.
Definition: Olivenpaste. Oliven, Kapern, Olivenöl und Kräuter zu einer Paste verarbeitet. In Griechenland weniger verbreitet als in Frankreich, aber in modernen Tavernen zunehmend.
Definition: Gesalzener und gereifter Fischrogen. Basis der Taramosalata. Rosa Tarama ist gefärbt – echter Tarama ist weisslich.
Definition: Rogen-Spoon. Gesalzener Rogen direkt genossen.
Definition: Aufgeschlagene Paste aus gesalzenem Fischrogen, Brot, Zitrone und Olivenöl. Rosa oder weiss. Vorspeise oder Meze. Rosa wird mit Lebensmittelfarbe erzeugt – weiss ist das Original.
Definition: Zypriotisches Schmorgeschirr und Gericht. Lamm oder Schwein mit Kräutern langsam im Tontopf gegart.
Definition: Das griechische Restaurant. Einfach, laut, gesellig. Kein Reservierungssystem – wer kommt, bekommt einen Platz.
Definition: Gewürzlikör aus Patras. Mit Zimt, Nelken und Orangenschale. Tiefrot und süsslich.
Definition: Alternative Schreibweise für Tapsi. Das Blech, das jede griechische Mutter kennt.
Definition: Frittierte Teigbänder aus dem Peloponnes. Zu Hochzeiten gebacken.
Definition: Thymian. In der Mani wild auf jedem Hügel. Duftintensiv durch die Trockenheit. Der Thymian-Honig der Mani gilt als einer der besten der Welt.
Definition: Pfannkuchen. Griechische Version mit Honig und Joghurt oder Zimt.
Definition: Frittierte Kartoffeln. Pommes Frites auf Griechisch. Im guten Olivenöl frittiert anders als in anderen Fetten. Knuspriger, aromatischer.
Definition: Frittiert. Als Zubereitungsart. Alles Tiganito wird in Olivenöl frittiert.
Definition: Frittiertes Huhn. In Olivenöl. Griechische Version – mit Zitrone und Oregano mariniert.
Definition: Würzige Käsecreme aus Feta und Chili. Ähnlich wie Htipiti, aber ohne Paprika. Je nach Haushalt mehr oder weniger scharf. Klassisches Meze in Tavernen.
Definition: Käsepastete aus Phyllo-Teig mit Feta-Füllung. Frühstück, Snack oder Vorspeise. Jede Bäckerei hat ihre eigene Version – manche mit Ei, manche mit frischen Kräutern.
Definition: Käsepastete aus Kozani. Mit lokalen Käsen und Paprika. Regional unverwechselbar.
Definition: Kleine Käsepasteten. Fingerfood-Version der Tiropita. Als Vorspeise oder zum Wein.
Definition: Tomatenpuffer. Santorinisch. Mit frischen Tomaten, Minze und Feta. Frittiert. Das Ergebnis der vulkanischen Tomatensorte von Santorini.
Definition: Thunfisch. Frisch gegrillt oder als Tartar. Eingelegt in Öl – griechischer Thunfisch in Olivenöl ist eine eigene Kategorie.
Definition: In Tierhaut gereifter Käse. Traditionelle Konservierungsmethode. Intensiver Geschmack durch den Reifeprozess im Leder. Kaum noch hergestellt.
Definition: Eingelegtes Gemüse. Essiggurken, Paprika, Kohl. Griechisches Sauerkraut-Äquivalent.
Definition: Getrocknete Teigmasse aus Mehl und fermentierter Milch. Saurer Trahanas ist intensiv und herb. Süsser Trahanas milder. Als Suppe im Winter ein Grundnahrungsmittel.
Definition: Trahana-Suppe mit Feta. Rustikaler Winterklassiker.
Definition: Trahana-Suppe. Mit Trahana, Brühe und Feta. Im Winter warming. Die älteste Suppe Griechenlands in der einfachsten Form.
Definition: Tisch. Das griechische Wort für Tisch ist gleichzeitig Metapher für das Mahl.
Definition: Dreieckige Sahnetörtchen aus Panorama bei Thessaloniki. Phyllo-Teig gefüllt mit Schlagsahne. Pilgerziel für Süssigkeitenfans.
Definition: Tee. In Griechenland meist Kräutertee. Bergtee aus dem Olymp oder der Mani. Lindenblüte, Salbei, Kamille.
Definition: Tee mit Honig. Das Universalheilmittel der griechischen Hausmedizin.
Definition: Bergtee. Sideritis – Bergtee aus Griechenland. Im Gebirge der Mani und des Olymp gesammelt. Antioxidativ und aromatisch.
Definition: Stir-Fried Kräuter und Gemüse mit Chili. Ioanninaer Spezialität. Schnell in Olivenöl geworfen, intensiv gewürzt.
Definition: Kretischer Tresterbrand. Kristallklar, stark, unverdünnt getrunken. Das kretische Nationalgetränk – zu jeder Tages- und Nachtzeit angeboten.
Definition: Lokale mit Tsipouro und Meze. Besonders in Thessalien und Makedonien verbreitet.
Definition: Griechischer Trester-Brand. Wie Grappa, aber griechisch. In Thessalien und Mazedonien produziert. Manchmal mit Anis, manchmal ohne.
Definition: Geflochtenes Hefebrot mit Butter, Eiern und dem Gewürz Mahlab. Zu Ostern unverzichtbar, oft mit einem roten Ei in der Mitte. Zart, süsslich, aromatisch.
Definition: Thessalonikis Variante des Osterbrotes. Schwerer, butterreicher als andere Versionen.
Definition: Käsepasteten mit Kuru-Teig. Mürber, knuspriger Teig.
Definition: Joghurt-Gurken-Knoblauch-Dip mit Olivenöl und Dill. Kühlt, sättigt, begleitet Gegrilltes. Mit echtem griechischem Joghurt aus Schafsmilch eine andere Kategorie als die Supermarktversion.
Definition: Tzatziki mit scharfen Paprikastreifen. Norddeutsch-griechische Fusion in der Döner-Kultur. Im Original kein Standard.
Definition: Neujahrkuchen mit verstecktem Goldstück oder Münze. Wer die Münze findet, hat Glück im neuen Jahr. Jede Familie backt ihre eigene Version.
Definition: Basilikum. In griechischen Haushalten heilige Pflanze – auf der Türschwelle als Schutz. In der Küche weniger präsent als im Wohnraum.
Definition: Weisswein aus Zakynthos. Einer der ältesten Weine Griechenlands. Heute kaum bekannt, aber Teil des kulturellen Erbes.
Definition: Sauerkirschen-Sirup. Mit Wasser verdünnt das griechische Sommergetränk. Intensiv rot und erfrischend.
Definition: Amaranth-Blätter. Wildgemüse, das in der Mani auf jedem Feld wächst. Kurz gekocht, mit Olivenöl und Zitrone. Bitterlich, gesund, kostenlos.
Definition: Butter. In der traditionellen griechischen Küche weniger präsent als Olivenöl. Für Gebäck und manche Nordsüssspeisen.
Definition: Büffel. Büffelmilch und Büffelprodukte aus Thessalien und Mazedonien. Büffeljoghurt ist das reichhaltigste Joghurt Griechenlands.
Definition: Gekocht. Chorta sind vrasto – in kochendem Wasser blanchiert, dann mit Olivenöl serviert.
Definition: Essig. In der griechischen Küche meist Rotweinessig. Auf Linsensuppe ein Schuss am Ende – traditionell und unverzichtbar.
Definition: Schwertfisch. Steak vom Grill. Fleischig und fest. Mit Zitrone und Olivenöl mariniert. Im Sommer auf jeder Hafentaverne.
Definition: Rote Rebsorte aus Nordgriechenland, vor allem Naoussa. Die griechische Antwort auf Barolo. Tanninreich, langlebig, komplex.
Definition: Saurer Molkenkäse aus Kreta. Sehr intensiv und scharf. Wird sparsam eingesetzt. Auf Kreta traditionell auf Dakos gerieben.
Definition: Saurer Käse. Aus fermentierter Ziegenmilch. In manchen Inseln traditionell.
Definition: Sauerkirschen-Likör oder -Konserve. Regional unterschiedlich.
Definition: Joghurt. Griechischer Joghurt aus Schafsmilch ist von anderer Qualität als Industriejoghurt. Cremig, satt, leicht säuerlich.
Definition: Joghurt mit Honig. Das griechische Frühstück in seiner reinsten Form. Thymian-Honig auf Schafjoghurt – mehr braucht der Morgen nicht.
Definition: Alternative Schreibweise für Gemista. Die Füllung variiert regional. In der Mani oft ohne Fleisch, nur mit Reis, Tomaten, Pinienkernen und Rosinen.
Definition: Auf unser Wohl. Der griechische Toast. Wörtlich: Gesundheit.
Definition: Konditorei. Griechische Süssigkeiten, Gebäck und Eis.
Definition: Schlehen. Wild gesammelt. Als Likör oder in Eingemachtem.
Definition: Leben. Die griechische Küche ist Ausdruck des Lebens – laut, gesellig, saisonal, ehrlich.
Definition: Brühe. Lamb oder Hühnchen-Brühe als Basis. Oma-Küche.